Architektur-Fotografie

Architektur Fotografie

Interessante Perspektiven, ungewöhnliche Ausschnitte, Licht und Schatten machen die Architektur in der Fotografie interessant.

Das Architektur-Fotografie nicht nur das „Abknipsen“ von Häusern ist, sehen Sie an meiner Bild-Serie zum Prinzipalmarkt Münster in der Galerie. Wie man hier gut sehen kann ist die Wahl des Zeitpunkts schon sehr entscheidend, mache ich eine Aufnahme am Tag oder in der Nacht, oder setze ich noch zusätzliche Beleuchtung ein um eine besondere Stimmungen zu erreichen, alles das lässt das Gebäude komplett anders wirken.

Ansonsten sollten die planerischen Vorgaben des Architekten möglichst genau in die Sichtweite des menschlichen Beobachters fotografisch umgesetzt werden.
Bis noch vor einigen Jahren waren hier Fachkameras mit verzeichnungsfreien Objektiven und im Großformat 9×12 cm die erste Wahl. Die Objektive garantierten eine verzeichnungsfreie Abbildung ohne Fehler im Sinne kissen- und tonnenförmiger Verzeichnungen. Durch die bewegliche Objektiv- und Filmstandarte war man in der Lage das rechteckige Bild im Bildkreis zu bewegen und somit die so genannten stürzenden Linien auszugleichen. Stürzende Linien entstanden immer wenn die Film-Ebene nicht parallel zu den vertikalen und/oder horizontalen Linien des Gebäudes liegen.

Die Optiken der modernen digitalen Spiegelreflexkameras haben auch heute noch Verzeichnungsfehler, die Hersteller bieten aber eine digitale Korrektur in der jeweiligen Aufnahme an. Auch das Problem mit den stürzenden Linien bekommt man heute digital in den Griff. Die Zeitersparnis vor Ort investiert man später wieder am Rechner bei der Fotoretusche.

Weitere Fotos zu Architektur-Fotografie finden Sie in meiner Galerie.

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